Laudabo Dominum in vita mea (Ps 145,2)

Gott zu feiern ist eine Lebensaufgabe der Kirche, der Christinnen und Christen. In den Gesängen der Liturgie wird das Lob Gottes auf vielfältige Weise artikuliert: an den Festtagen, welche die Heilstaten Gottes für uns Menschen in Jesus Christus  begehen, in der Feier der Heiligen, die das Wirken Jesu auf Erden fortgesetzt haben, aber auch in der Reflexion unseres persönlichen Lebens. Die Gesänge des Gregorianischen Chorals bringen oftmals „mein“ persönliches Verhältnis zur Sprache: meine Gottesbeziehung in Freude und Glück, im Leiden und in der Anfechtung, in Bitte und Klage, im Zweifel und im Suchen. Immer aber steht am Ende dieser Themen als Bekräftigung oder auch als Provokation die Conclusio: ich will Gott loben mein Leben lang, in bösen wie in guten Tagen.

Wissenschaftlicher Leiter ist Prof. Dr. Franz Karl Prassl aus Graz